Spielverlaufsabhängige „Plings“ und „Plöngs“ bei richtigen oder falschen Kandidaten-antworten? Dazu das ganze Studio in grünes oder rotes Licht getaucht? MIDI macht’s möglich! In den 1980er Jahren kam mit der Einführung der MIDI-Schnittstelle der große Durchbruch für automatisierte Ton- und Lichtsteuerungen. Zunächst war ihr Einsatz für den reinen Musikbereich gedacht, daher auch ihr Name, Musical Instrument Digital Interface. Die Keyborder von Musikbands wollten sich nicht länger hinter Türmen von Keyboards verstecken müssen, sondern wollten (im Idealfall nur) eine Tastatur, mit der sie die Klangerzeuger verschiedener Hersteller ansteuern konnten. Daraus entwickelte sich im Lauf der Jahre ein umfassendes System für die Bühnentechnik. Im simpelsten Fall zuckten Scheinwerfer per MIDI-Sequenzer gesteuert im Rhythmus der Musik. Warum aber nicht auch gleich eine passende Lichtstimmung zu einem bestimmten Song abrufen? Oder verschiedene Lichtstimmungen einer ganzen Show über ein entsprechendes Effektlichtpult?
Der Kreativität waren damit kaum noch Grenzen gesetzt. Lediglich die technische Limitierung der Kabellängen war zunächst ein Problem. Wir haben Lösungen am Start, die die MIDI-Schnittstelle vom Standort der Spieletechnik bis zur Ton- und/oder Lichtregie beliebig verlängern.
Die Ausgabe spielverlaufsabhängiger Sounds kann embedded über SDI-Videosignal direkt aus unseren Maschinen erfolgen. Dennoch erfreut sich die Ansteuerung eines Soundsamplers zur Ausgabe aller spielverlaufs-abhängigen Sounds unter der Obhut und Verantwortung der Tonregie nach wie vor großer Beliebheit. Dann können – den Anforderungen der Tonregie entsprechend – Sounds nach den Regeln ihrer Audiokunst verändert und ausgetauscht werden, ohne dass auf Seiten der Spieletechnik Änderungen notwendig werden.