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Auf der Suche nach Einbindungsmöglichkeiten des Heimzuschauers in Livesendungen war in den 90er Jahren die Tastatur seines Telefons eine Zwischenlösung. Die Idee: ohne Anschaffung eines Zusatzgerätes konnte theoretisch jeder Zuschauer in einer Live-Senung einbezogen werden. Einzige Voraussetzung: sein Telefon musste Tasten haben, und keine Wählscheibe.

Während heute vorwiegend Anrufer durch Serviceportale von Dienstleistern mittels Tastdendrucke ihre Telefons geführt werden, gab es früher eine Reihe von TV-Livesendungen, in denen die Zuschauer durch Drücken von Tasten auf ihrem Telefon Aktionen auslösen oder Spiele steuern konnten. Das funktionierte nur mit Telefonen, die Mehrfrequenztöne beim Drücken einer Taste erzeugen, was jeder von seinem mobilen Telefon kennt. Die Vorläufer dieser Telefone, die mit kurzen Impulsen wählten, waren dafür nicht geeignet.

In Sendungen wie X-Base | ZDF konnten so Zuschauer einfache Jump-and-Run-Spiele gegen andere Zuschauer zu Hause oder im Studio spielen. Im Zeitalter von Smartphones und Apps hat diese Art der interaktiven Steureung in TV-Live-Sendungen praktisch keine Bedeutung mehr.

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